Verursachungsgerechte Kostenverteilung in der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA): Optimale Umlage der Aufbereitungskosten von Medizinprodu

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2 Фев 2013
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Verursachungsgerechte Kostenverteilung in der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA): Optimale Umlage der Aufbereitungskosten von Medizinprodukten



Автор: Stefan Meilinger


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Der Wettbewerb unter Krankenhauser nimmt kontinuierlich zu.

Fehlenden Einnahmequellen aufgrund niedrigen Wirtschaftswachstums oder Erosion der Erwerbsarbeit stehen steigende Kosten gegenuber.

Der demographische Wandel mit einer langeren Lebenserwartung, die Zunahme von Multimorbitat, chronisch Kranken und Pflegebedurftigen sowie der Kostenanstieg durch Fortschritt tragen zu den verscharften Bedingungen auf dem Gesundheitsmarkt bei.

Einige Studien besttigen diese Tatsache.

Ernst & Young etwa prognostiziert einen Rckgang der Krankenhuser von derzeit ca.

2000 auf 1500 Krankenhuser bis zum Jahre 2020.

McKinsey kommt zu der Ansicht, dass auf mittelfristige Sicht jedes dritte Krankenhaus in Deutschland von Zusammenlegung oder Schlieung bedroht ist.

Der Krankenhaus Rating Report 2010 empfiehlt den Krankenhusern weitere betriebliche Optimierungsmanahmen.

Die Krankenhuser haben diese bereits aufgegriffen und ihre Primrprozesse standardisiert.

Das Leistungspotenzial des Sekundr- und Tertirbereich ist hingegen kaum ausgeschpft.

Einer dieser Sekundrprozesse ist die Versorgung der Operationsbereiche und Stationen mit wiederverwendbaren, sterilen Medizinprodukten.

Diese mssen nach Gebrauch fr eine erneute keimfreie Anwendung dem Aufbereitungsprozess zugefhrt werden.

Obwohl dieser Prozess per Empfehlung des Robert Koch-Institutes (RKI) und des Bundesinstitutes fr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einer Standardisierung unterliegt, ist es bei der heute angewendeten Kalkulationsmethode nur unzureichend mglich, Herstellkosten anhand verzehrten Aufwands zu berechnen.

Die daraus resultierende Zielsetzung besteht darin, ein Kalkulationsmodell zu entwickeln, das in die vorhandene Kostenrechnung einer ZSVA integrieren werden kann.

Berechnungsgrundlage sind die fr die Herstellung der Sterilisiergter tatschlich beanspruchten Ressourcen (Personal und/oder Maschinen).

Hierbei wird auf bestehende Daten wie z.

B.

Sieb- oder Packlisten zurckgegriffen, um den Erhebungsaufwand minimal zu halten.

Mit der somit geschaffenen Transparenz des Aufbereitungsprozesses kann der Sekundrprozess Aufbereitung optimiert werden, da z.

B.

Kostentreiber erkannt und eliminiert werden knnen.

Darber hinaus knnen Make or Buy-Entscheidungen richtig getroffen oder, eine zur Zeit sehr attraktive Mglichkeit zur Kostenreduzierung, fr den ambulanten Sektor bzw.

ein benachbartes Krankenhaus die Aufbereitung in Form eines externen Dienstleisters bernommen werden.



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